hier Bilder eines Regulators mit 5-jähriger Laufzeit aus dem Wiener Uhrenmuseum.(die Laufzeit habe ich allerdings nicht überprüft!)
Der Hersteller war Eduard Wensch in Wien, der sich diese Konstruktion um das Jahr 1900 patentieren ließ und diese Uhr auch angefertigt hat.
Die Uhr hat ein gigantisches Feder-Winkelgetriebe, das sich in dem auffallend hohen Sockel befindet. Der Aufzug erfolgt durch die Seitenwand mit einer Kurbel. Die Kraft wird über eine Welle und ein weiteres Winkelgetriebe nach oben in das Uhrwerk geleitet.

Das Federhaus dürfte ca. 10 cm Durchmesser haben, bei einer Federbreite etwa 5cm. Die Welle erkennt man als dünnen Messingstab vor dem Pendel.

Eine sehr interessante Konstruktion! Mich würde aber interessieren, welche Kraft letztendlich im Werk ankommt und wie konstant diese Kraft ist. Denn von der Konstanz der Kraft hängt ja auch die Genauigkeit ab. (Und ich wollte keinesfalls in der Nähe sein, wenn die Feder dieser Uhr reißt!)
droba