Uhr meines Urgroßvaters

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Helmhof
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Uhr meines Urgroßvaters

Beitrag von Helmhof » Di 28. Apr 2015, 18:59

Liebe Forenmitglieder,

eines der Schmuckstücke meiner Uhrensammlung ist die Uhr, die mein Uhrgroßvater bei seiner Hochzeit getragen hat; das war im Jahre 1898.

Die Uhr läuft gut und hält die Zeit; leider habe ich überhaupt keine Ahnung, um welches Fabrikat es sich handelt. Auch im Deckel sind keine Firmenkennzeichnungen zu entdecken. Kann mir bei dieser Frage hier jemand weiterhelfen?

Gruß Axel
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petsch
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Re: Uhr meines Urgroßvaters

Beitrag von petsch » Di 28. Apr 2015, 20:39

Hallo Axel,
ja, das ist eine goldene Uhr aus der Zeit vor der Jahrhundertwende.
Besonders schön, wenn man die Geschichte der Uhr kennt und wenn sie dann noch aus der eigenen Familie stammt.

Leider kann man oft nicht genau sagen, wer die Uhr hergestellt hat, da damals der Markenwahn noch nicht so ausgeprägt war und der Käufer oft die Uhr gekauft hat, die ihm der hiesige Uhrmacher empfohlen hat.
Es sind manchmal Zeichen oder Buchstabenkombinationen, die den Hersteller oder den Großhändler verraten, oft sieht man auch am Werk den Hersteller.
Bist Du in der Lage das Gehäuse zu öffnen und uns das Werk zu zeigen ?

Gruß
Peter

Helmhof
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Re: Uhr meines Urgroßvaters

Beitrag von Helmhof » Fr 1. Mai 2015, 09:37

Hallo Peter,

sorry, dass ich erst jetzt antworte; aber ich wollte das gute Stück nicht abends unter Druck öffnen.

Auf dem inneren Deckel ist eine Gravur:

Remontour
Ancreligne droite 15 rubis
Spirial Breguet
Balancier Coupé

Ein Foto von Werk habe ich auch gemacht.

Kannst Du damit etwas anfangen? Wäre echt toll, wenn ich mehr erfahren könnte.

Gruß Axel
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petsch
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Re: Uhr meines Urgroßvaters

Beitrag von petsch » Fr 1. Mai 2015, 16:09

Hallo Axel,
ja, mit dem Foto kann man etwas anfangen.
Man sieht zwar nicht, wer die Uhr zusammengebaut und verkauft hat, aber das Werk stammt mit großer Sicherheit von FHF, einem der größten und ältesten Werkehersteller in der Schweiz. FHF steht für "Fabrique d'Horlogerie de Fontainemelon ". Seit Ende des 18 Jhdts. bis heute fabrizieren die dort Werke.

Manchmal, aber längst nicht immer, sind diese Werke mit einem Firmenstempel unter der Federhausbrücke auf der Grundplatine gekennzeichnet. Mit etwas Glück schaut dieser Stempel (ein Apfel mit einem Pfeil) etwas darunter weg und man kann ihn erkennen. Oft haben die FHF Werke aber gar keinen Stempel.

Gruß
Peter

(PS: die Gravur auf dem Innendeckel sagt nichts über den Hersteller aus. Das ist eine reine Werksbeschreibung.)

Helmhof
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Re: Uhr meines Urgroßvaters

Beitrag von Helmhof » Sa 2. Mai 2015, 18:19

Hallo Peter,

vielen Dank für die Info; ich kenne mich mit so alten Stücken leider überhaupt nicht aus. Wie hoch schätzt Du denn den Wert dieser Taschenuhr?

Gruß Axel
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